Treffen schwäbischer Organisationen im Haus der Donauschwaben in Sindelfingen

2025.09.19. | Landesrat Nachrichten

Die Leiter von drei donauschwäbischen Organisationen, die eine Vielzahl von Gemeinschaften zusammenführen, trafen sich Mitte September in Sindelfingen, um über Möglichkeiten der Zusammenarbeit und verfügbare Ressourcen zu beraten.

Joschi Ament, Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn,

Jürgen Harich, Bundesvorsitzender der Donauschwaben und Präsident des Weltdachverbandes der Donauschwaben,

sowie László Kreisz, Vorsitzender des Landesrats, waren sich einig, dass die Achtung und authentische Bewahrung der dreihundertjährigen Traditionen der Schwaben eine gemeinsame Aufgabe ist, dass dies jedoch entsprechend den heutigen Gegebenheiten und Herausforderungen neu überdacht und für junge Menschen attraktiv gestaltet werden muss.

Die Veranstaltung bot eine hervorragende Gelegenheit, die Aktivitäten und die Infrastruktur des Landesrats, der im nächsten Jahr sein 30-jähriges Jubiläum feiert, vorzustellen. Der Landesrat bot seine Hilfe, sein Wissen und seine Infrastruktur nicht nur den schwäbischen Organisationen und Kulturgruppen im Mutterland, sondern auch denen jenseits der Grenzen an. Ein lebendiges Beispiel dafür war das diesjährige Welttreffen der Donauschwaben im August, an dessen elf Tage in Ungarn dauernde Etappe der Landesrat an der Organisierung aktiv beteiligt war.

Die Leitung ist der Ansicht, dass mit interessanten, erlebnisorientierten Programmen und systematischer Gemeinschaftsbildung jene Schicht angezogen und gehalten werden kann, die offen ist für die Bewahrung und das Leben der schwäbischen Traditionen am Donauufer. Es ist wichtig, dass sie die verbindende Kraft der schwäbischen Gemeinschaften und das stabile Wertesystem erleben, das ihnen in der turbulenten Welt der Gegenwart einen Orientierungspunkt bietet.

Das Treffen fand in diesem Jahr im komplett renovierten Haus der Donauschwaben in Sindelfingen statt. Bei dem Treffen wurde auch die neu eröffnete, niveuvolle Ausstellung über die Geschichte der Donauschwaben besichtigt. Am Ende des Treffens versicherten sich die Teilnehmer gegenseitig ihre Zusammenarbeit und den weiteren Kontakt.

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