{"id":14185,"date":"2024-01-23T21:34:48","date_gmt":"2024-01-23T20:34:48","guid":{"rendered":"https:\/\/landesrat.hu\/ikonische-musiker-mit-dem-josef-gungl-preis-ausgezeichnet\/"},"modified":"2024-02-23T21:36:27","modified_gmt":"2024-02-23T20:36:27","slug":"ikonische-musiker-mit-dem-josef-gungl-preis-ausgezeichnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/landesrat.hu\/de\/ikonische-musiker-mit-dem-josef-gungl-preis-ausgezeichnet\/","title":{"rendered":"Ikonische Musiker mit dem Josef-Gungl-Preis ausgezeichnet"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-layout-1 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-buttons is-content-justification-right is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button galeria-gomb\"><a class=\"wp-block-button__link\" href=\"#galeria\">Galeria<\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n<p>Die Kapellensektion des Landesrates gr\u00fcndete einen Preis, um begabte Musiker und Vorbilder des ungarndeutschen musikalischen Lebens zu w\u00fcrdigen. Der Preis ist nach dem deutschst\u00e4mmigen Komponisten Josef Gungl benannt und wird traditionell im Rahmen des Blasmusikfestivals \u00fcberreicht. <\/p>\n\n<p><p>Der Preis wird an Musiker und anerkannten Pers\u00f6nlichkeiten verliehen, die sich um die Pflege und Erhaltung der musikalischen Muttersprache der Ungarndeutschen verdient gemacht haben. Im Jahr 2023 wurden mit <strong>Istv\u00e1n Geiger<\/strong>, <strong>Josef Schwartz und Tam\u00e1s Farkas <\/strong>gleich drei Vorbilder geehrt.<\/p><\/p>\n\n<p>Lernen wir die Preistr\u00e4ger kennen!<\/p>\n\n<p><p><strong>Istv\u00e1n Geiger<\/strong>s Leben wird seit seiner Kindheit von der Liebe zur Musik durchdrungen. Seine Begabung zeigte sich schon fr\u00fch, denn mit sechs Jahren spielte er schon auf dem Akkordeon bzw. Noten lesen konnte er fr\u00fcher als schreiben oder z\u00e4hlen. All dies bestimmte sein Leben und es ist kein Zufall, dass er eine Ausbildung zum Musiklehrer machte und auch Dirigent wurde.<\/p><\/p>\n\n<p>Die Begeisterung f\u00fcr das Akkordeon gab er als Lehrer den jungen Musikern weiter, und es ist ebenfalls ihm zu verdanken, dass 1992 unter seiner Leitung die erste Harmonikakapelle des Landes gegr\u00fcndet wurde. Das f\u00fcnfzig Mitglieder z\u00e4hlende Ensemble spielte ausschlie\u00dflich ungarndeutsche Musik und wirkte regelm\u00e4\u00dfig auch an kirchlichen Veranstaltungen mit. Aus der Reihe ihrer Erfolge im Ausland ragt ihre Reise nach Polen heraus, von wo sie mit dem Hauptpreis des internationalen Akkordeonwettbewerbs sowie dem Preis der Jury nach Hause zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n\n<p>Geigers dreisprachige T\u00e4tigkeit als Kantor umfasste mehr als vier Jahrzehnte. &#13;\nEr schloss sich der Kapellensektion des Landesrates an, in deren Rahmen er aus den Akkordeonsch\u00fclern des Landes eine Kapelle gr\u00fcndete. Sie erlernen das einzigartige Notenmaterial in den Sommercamps. Die Initiative erfreut sich gro\u00dfer Beliebtheit, die Mitgliedszahl der Gruppe w\u00e4chst von Jahr zu Jahr. Herr Geiger leitete zw\u00f6lf Akkordeoncamps, \u00fcbergab dann den Taktstock D\u00e1vid Solymosi.&#13;\nEr trat in den Fu\u00dfstapfen seines Vaters, Istv\u00e1n Geiger senior, und \u00fcbernahm die Leitung der \u00f6rtlichen Blaskapelle. Seine Arbeit und die Hingabe f\u00fcr die Bildung der Nachwuchsmusiker sind beispielhaft.<\/p>\n\n<p><p><strong>Josef Schwartz<\/strong>&#8216; Interesse an der Musik zeigte sich ebenfalls schon in sehr jungen Jahren. Mit 21 Jahren wurde er der vierte Hornist von Philharmonia Hungarica. Er setzte seine Studien an Hochschulen in Deutschland fort, denn er hielt die musikalische Weiterbildung f\u00fcr sehr wichtig und hatte das Ziel, erster Hornist zu werden. 20 Jahre verbrachte er beim Orchester als erster Hornist, mit der er ohne \u00dcbertreibung die halbe Welt bereiste und auf internationalen Festivals, in Fernsehsendungen und bei Radioaufnahmen auftrat. Anschlie\u00dfend wirkte er bei der Schallplattenaufnahme von Haydns Symphonie Nr. 104 mit. Die Aufnahme wurde mit zehn internationalen Preisen ausgezeichnet und wurde zweifach Gold.<\/p><\/p>\n\n<p>Anschlie\u00dfend war er als Musiklehrer und Dirigent t\u00e4tig. 1982 bewarb er sich um die Stelle als Musikdirektor der Stadt Singen. Er verbrachte dort 10 Jahre bis zu seiner Pensionierung. Er leitete auch mehrere Kapellen in der Region, dar\u00fcber hinaus wirkte er als Gastdirigent des Ungarndeutschen Jugendauswahlorchesters.&#13;\nJosef Schwartz spielt im kulturellen und musikalischen Leben von Bogdan bis zu heutigem Tage eine ausschlaggebende Rolle. Er war der Initiator und Begr\u00fcnder der Bogdaner Schwabenkapelle. Seine T\u00e4tigkeit im Bereich Kultur in Bogdan wurde mit zahlreichen Preisen anerkannt.&#13;\n<\/p>\n\n<p>Ein ungarischer Auswahlblasorchester zu gr\u00fcnden war schon lange sein Traum. Die Nationale Jugendblaskapelle stand 2015 das erste Mal auf der B\u00fchne. Die sechzig talentierten, jungen Musiker gaben mehrere Dutzend erfolgreiche Konzerte.&#13;\nUnter seinen Fittichen sind viele Musiker herangewachsen, die das schw\u00e4bische Musikerbe weiterf\u00fchren. Josef Schwartz ist mit Recht stolzer Tr\u00e4ger des Josef-Gungl-Preises.&#13;\n<\/p>\n\n<p><p><strong>Tam\u00e1s Farkas<\/strong><\/p>&#13;\n<p>Der in Schorokschar geborene Musiker erhielt von seinem Vater die ersten Unterrichtsstunden in Musiktheorie. Er lernte Horn an einem Musikgymnasium und studierte anschlie\u00dfend Komposition und Dirigieren.<\/p>&#13;\n<p>Er spielte in der Ungarischen Zollkapelle und wurde bereits nach zwei Jahren deren erster Dirigent. Anschlie\u00dfend leitete Herr Farkas das Symphonieorchester, die Blas- uns Volksmusikkapellen des Bergbau Kunstensembles in Totiserkolonie.<\/p><\/p>\n\n<p>Er wirkte in mehreren musikalischen Produktionen des Budapester Lustspieltheaters sowie in Filmen von Mikl\u00f3s Jancs\u00f3 mit. 30 Jahre lang arbeitete er mit dem Choreographen und Volkst\u00e4nzer Nikolaus Manninger eng zusammen. Als Erbe des musikalischen Nachlasses seines Vaters sieht er es als seine Aufgabe an, deutsche Volksmusik in Ungarn zu sammeln und zu arrangieren, was er auch im Auftrag des Landesrates gerne tut.<\/p>\n\n<p>Wir gratulieren allen drei Musikern zu ihrer vorbildlichen Arbeit und zum Josef-Gungl-Preis!&#13;\n<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"galeria\">Galeria<\/h2>\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/landesrat.hu\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geiger-Istvan-2023-scaled.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" data-id=\"14176\" src=\"https:\/\/landesrat.hu\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geiger-Istvan-2023-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14176\" srcset=\"https:\/\/landesrat.hu\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geiger-Istvan-2023-980x980.jpg 980w, https:\/\/landesrat.hu\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geiger-Istvan-2023-480x480.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/landesrat.hu\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Farkas-Tamas-2023-scaled.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" data-id=\"14178\" src=\"https:\/\/landesrat.hu\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Farkas-Tamas-2023-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14178\" srcset=\"https:\/\/landesrat.hu\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Farkas-Tamas-2023-980x980.jpg 980w, https:\/\/landesrat.hu\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Farkas-Tamas-2023-480x480.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/landesrat.hu\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/schwarz-Jozsef-2023-1024x1024.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" data-id=\"14180\" src=\"https:\/\/landesrat.hu\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/schwarz-Jozsef-2023-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14180\" srcset=\"https:\/\/landesrat.hu\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/schwarz-Jozsef-2023-980x980.jpg 980w, https:\/\/landesrat.hu\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/schwarz-Jozsef-2023-480x480.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw\" \/><\/a><\/figure>\n<\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Kapellensektion des Landesrates gr\u00fcndete einen Preis, um begabte Musiker und Vorbilder des ungarndeutschen musikalischen Lebens zu w\u00fcrdigen. 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